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Wir empfehlen: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Lamaismus
Gründe für die Wahl des Themas:
Als Thema für unser Referat wählten wir das Thema Lamaismus, da
wir von der Form der Ausübung dieser Religion fasziniert sind und sie als
einmalig betrachten :
Im Namen dieser Religion wurden weder jemals Menschen verfolgt, gefoltert
oder unterdrückt, noch Kriege geführt. (Von Aufständen der
Anhänger bei der Flucht des 14. Dalai Lamas abgesehen.)
Verglichen mit der Brutalität der christlichen Religion (siehe
Hexenverbrennungen, Teufelsaustreibungen, Kreuzzüge und ähnliche
Greultaten ) ist der Lamaismus eine pazifistische Glaubensgemeinschaft, welche
von sich auch nicht behauptet, die einzig richtige Religion zu sein.
Geschichtliches (/Vermischt):
Der Lamaismus ist die tibetische Sonderform des Buddhismus. Seinen Namen
erhielt er von dem Wort Lama, das im klassischen Tibetisch „blama“
lautet. Es bezeichnete ursprünglich die höhere Geistlichkeit,
später auch die rangniedere. Um 600 bis 850 n.Chr. war das Königreich
Tibet die verherrschende Großmacht Hochasiens.
In den Anfängen dieser Epoche regierte von 620 bis 649 der für
die Religionsgeschichte seines Landes bedeutsame König Srongbtsan sgam-po
(„Von geradem Tiefsinn“). Die spätere lamaistische
Geschichtsschreibung bezeichnet ihn als Gesetzeskönig, womit sie seine
Verdienste um den Buddhismus zum Ausdruck bringt.
Dieser König verlegte die Hauptstadt seines Landes nach Lhasa, dem
„Ort der Götter“. Er hat unter dem Einfluss seiner Frau, einer
nepalesischen Prinzessin, und der Nichte des chinesischen Kaisers den Buddhismus
in Tibet eingeführt. Mit dem Bau buddhistisch Tempel wandte sich der
König praktisch gegen die Bonreligion, die bis dahin uneingeschränkt
in Tibet geherrscht hatte.
Im verlauf der geschichtlichen Auseinandersetzung beider Religionen hatte
das Bontum an der Ausbildung der tibetischen Sonderform des Buddhismus
wesentlichen Anteil. Zunächst dominierte noch die Bonreligion, deren
Vertreter die Adelsfamilien, hohe Beamte und Militärs waren. In der
Regierungszeit des Königs Khari-srong Idebtsan ( 755 bis 797 ) trat die
vollständige Hinwendung zum Buddhismus ein: Er brach die Macht des Adels
und berief den berühmten buddhistischen Gelehrten Schantirokschita mit dem
Stab indischer Gelehrter nach Tibet, die die heiligen Schriften des Buddhismus
ins Tibetische übersetzten. Außerdem holte man den tatkräftigen
Dämonenbeschwörer Padmasambhawa, „der aus einem Lotus
Geborene” (um 717 bis 762) ins Land, der der dem Bontum verhafteten
Adelspartei besser gewachsen war als die stillen Gelehrten. Durch Ausübung
magischer Praktiken gelang es dem Zauberer Padmasambhawa mit großem, wenn
auch nicht ausschließlichem Erfolg, die Götter und Geister der
Bonreligion zu „bannen“, das heißt, dem tibetischen verhaftete
Züge des Bontums mit dem Buddhismus synkretisch (Synkretismus: Vermischung
unterschiedlicher Religionen, Konfessionen oder philosophischer Systeme) zu
vereinen.
Etwa im Jahr 770 gründetet Padmasambhawa rund 80 km
südöstlich von Lhasa das Kloster Bamyas, das er zum Mittelpunkt seiner
Wirksamkeit machte. Die Regeln des Klosters waren weniger streng, Heirat war
erlaubt.
Äußerlich kennzeichnend war die rote Gewandung, weshalb die
Mönche als „Rotmützen-Kleriker“ bekannt geworden sind.
Durch nächt1iche Kultfeiern Rezitation langer Zaubertexte und anderen
Ritualen brach Padmasambhawa den Widerstand des Bontums. Auch das tibetische
Totenbuch hat in den funerären Rezitationstexten des großen Zauberers
seinen Ursprung.
Von Padmasambhawa in der geistlichen Intention durchaus verschieden und in
der weiterwirkenden
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