Title:

Lamaismus

Description:  Der Lamaismus ist die tibetische Sonderform des Buddhismus. Seinen Namen erhielt er von dem Wort Lama, das im klassischen Tibetisch ``blama`` lautet.
Author:Anschütz Doerr
deutsch
  
ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012 
 
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Lamaismus



Gründe für die Wahl des Themas:
Als Thema für unser Referat wählten wir das Thema Lamaismus, da wir von der Form der Ausübung dieser Religion fasziniert sind und sie als einmalig betrachten :
Im Namen dieser Religion wurden weder jemals Menschen verfolgt, gefoltert oder unterdrückt, noch Kriege geführt. (Von Aufständen der Anhänger bei der Flucht des 14. Dalai Lamas abgesehen.)

Verglichen mit der Brutalität der christlichen Religion (siehe Hexenverbrennungen, Teufelsaustreibungen, Kreuzzüge und ähnliche Greultaten ) ist der Lamaismus eine pazifistische Glaubensgemeinschaft, welche von sich auch nicht behauptet, die einzig richtige Religion zu sein.


Geschichtliches (/Vermischt):
Der Lamaismus ist die tibetische Sonderform des Buddhismus. Seinen Namen erhielt er von dem Wort Lama, das im klassischen Tibetisch „blama“ lautet. Es bezeichnete ursprünglich die höhere Geistlichkeit, später auch die rangniedere. Um 600 bis 850 n.Chr. war das Königreich Tibet die verherrschende Großmacht Hochasiens.
In den Anfängen dieser Epoche regierte von 620 bis 649 der für die Religionsgeschichte seines Landes bedeutsame König Srongbtsan sgam-po („Von geradem Tiefsinn“). Die spätere lamaistische Geschichtsschreibung bezeichnet ihn als Gesetzeskönig, womit sie seine Verdienste um den Buddhismus zum Ausdruck bringt.
Dieser König verlegte die Hauptstadt seines Landes nach Lhasa, dem „Ort der Götter“. Er hat unter dem Einfluss seiner Frau, einer nepalesischen Prinzessin, und der Nichte des chinesischen Kaisers den Buddhismus in Tibet eingeführt. Mit dem Bau buddhistisch Tempel wandte sich der König praktisch gegen die Bonreligion, die bis dahin uneingeschränkt in Tibet geherrscht hatte.
Im verlauf der geschichtlichen Auseinandersetzung beider Religionen hatte das Bontum an der Ausbildung der tibetischen Sonderform des Buddhismus wesentlichen Anteil. Zunächst dominierte noch die Bonreligion, deren Vertreter die Adelsfamilien, hohe Beamte und Militärs waren. In der Regierungszeit des Königs Khari-srong Idebtsan ( 755 bis 797 ) trat die vollständige Hinwendung zum Buddhismus ein: Er brach die Macht des Adels und berief den berühmten buddhistischen Gelehrten Schantirokschita mit dem Stab indischer Gelehrter nach Tibet, die die heiligen Schriften des Buddhismus ins Tibetische übersetzten. Außerdem holte man den tatkräftigen Dämonenbeschwörer Padmasambhawa, „der aus einem Lotus Geborene” (um 717 bis 762) ins Land, der der dem Bontum verhafteten Adelspartei besser gewachsen war als die stillen Gelehrten. Durch Ausübung magischer Praktiken gelang es dem Zauberer Padmasambhawa mit großem, wenn auch nicht ausschließlichem Erfolg, die Götter und Geister der Bonreligion zu „bannen“, das heißt, dem tibetischen verhaftete Züge des Bontums mit dem Buddhismus synkretisch (Synkretismus: Vermischung unterschiedlicher Religionen, Konfessionen oder philosophischer Systeme) zu vereinen.
Etwa im Jahr 770 gründetet Padmasambhawa rund 80 km südöstlich von Lhasa das Kloster Bamyas, das er zum Mittelpunkt seiner Wirksamkeit machte. Die Regeln des Klosters waren weniger streng, Heirat war erlaubt.
Äußerlich kennzeichnend war die rote Gewandung, weshalb die Mönche als „Rotmützen-Kleriker“ bekannt geworden sind. Durch nächt1iche Kultfeiern Rezitation langer Zaubertexte und anderen Ritualen brach Padmasambhawa den Widerstand des Bontums. Auch das tibetische Totenbuch hat in den funerären Rezitationstexten des großen Zauberers seinen Ursprung.
Von Padmasambhawa in der geistlichen Intention durchaus verschieden und in der weiterwirkenden
  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB: mit Allgemeinem Gleichbehandlungsgesetz, BeurkundungsG, BGB-Informationspflichten-Verordnung, Einführungsgesetz, ... Rechtsstand: 1. August 2012
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrecht, mit …
Strafgesetzbuch StGB: mit Einführungsgesetz, …
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, …
Arbeitsgesetze
Basistexte Öffentliches Recht: Rechtsstand: 1. …
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit …
 
   
 
     
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